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Neues Forum

Die neue Forumsfunktion habe ich gleich genutzt und das Forum hier auf eforia.de umgestellt. Bisher gab es das im Bereich Support, nun hat es einen eigenen Menüpunkt bekommen. Den neben Supportfragen können auch gerne andere Themen diskutiert werden. Alle alten Foreneinträge habe ich übernommen mit automatischen Weiterleitungen versehen. Da das bisherige Forum von den Themen aber gemischt war, habe ich es als "Altes Forum" in ein eigenes Forum "gesteckt". Dort kann noch weiter geantwortet, aber keine neuen Beiträge erstellt werden.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß im neuen Forum, das nun jeder eforia-Nutzer so auch bei sich einrichten kann. Und wer mag, darf es sogar in hübsch machen. ;-)

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Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 18.02.2011 um 14:38 Uhr. Noch kein Kommentar.

Support-Flatrate für eforia

Es ist soweit. Meine Elternzeit ist vorüber. Kurz und knapp: Ich bin jetzt wieder voll da, genauso wie eforia. Meinen Schätzungen zufolge dürften mittlerweile eine deutlich 4-stellige Anzahl Internetseiten in Deutschland mit eforia "laufen". Mir ist eine Agentur bekannt, die alleine 120 Kunden mit ewm betreut.

Support

Ich werde zwar öfter gelobt, wie schnell im Forum geantwortet wird, aber manche Dinge ließen sich direkt in wenigen Minuten erledigen, und im Forum ist nach 2 Tagen Ping-Pong das Problem immer noch nicht eingekreist.

Hier habe ich nach einer Lösung gesucht, wie eine solche Unterstützung für Anwender aussehen kann. Herausgekommen ist die eforia Support-Flatrate. Für einen geringen monatlichen Festpreis (49,99 EUR zzgl. MwSt.) stehe ich zur Verfügung und erledige Probleme direkt. Der Umfang ist so bemessen, dass es im Normalfall reichen sollte um Systeme zuverlässig zu betreuen. Sollte das doch nicht der Fall sein, werden zusätzliche Zeiten zu einem sehr fairen Satz abgerechnet.

Mein Angebot ist gerade für Agenturen sehr interessant, die selbst mehrere Kunden mit eforia Installationen betreuen. Aber natürlich auch für Firmen, die einen gewissen Mindestanspruch an ihre Website haben.

Für Details zur eforia-Support-Flatrate klicken Sie bitte hier.

PS: Ich biete auch generelle Beratung zu Internet-Themen und Suchmaschinenoptimierung. Dazu finden Sie alles auf meiner neuen Homepage: www.klier.net.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 02.03.2009 um 09:00 Uhr. Noch kein Kommentar.

Website umstrukturieren und alte URLs retten

Öfter kommt es vor, dass man eine Website neu gestaltet und das auch mit einer Neuordnung der Inhalte einher geht. Dabei ändert sich nicht nur die Navigation, sondern daraus in Konsequenz die Adressen der Seiten - die URL. Besonders wenn man eine bestehende, bisher manuell erstellte, Seite erstmals mit einem CMS umsetzt, geschieht das oft mit einer Umstrukturierung der Inhalte. Seiten werden verschoben, zusammengefasst, entfernt und neu erstellt.

Doch was macht man mit all denen, die eine der alten Adressen als Lesezeichen im Browser gespeichert haben? Oder wenn auf einer anderen Website ein Link zu einer alten Seite steht? Sollen die Besucher dann eine unschöne Fehlerseite angezeigt bekommen?

Das muss nicht sein. Die eleganteste Lösung ist eine Weiterleitung zur neuen Adresse.

Beispiel:
Bisher gibt es eine Seite /sofindensieuns.html. Im neuen Auftritt wird die Seite /kontakt/anfahrt.html sein. Nun wird der Webserver angewiesen, beim Abruf von /sofindensieuns.html auf die neue Adresse weiterzuleiten. Als Weiterleitungscode wird 301 benutzt. Das bedeutet "Moved Permanently", also die Adresse wurde dauerhaft (permanent) geändert.

Eine solche Weiterleitung kann der Apache-Webserver mit installiertem mod_rewrite ausführen. Man muss nur eine Datei mit dem Namen .htaccess anlegen, in der spezielle Anweisungen stehen.

Für obiges Beispiel würde das so aussehen:
RewriteEngine on
RewriteRule ^(sofindensieuns\.html)$ /kontakt/anfahrt.html [R=301]

Wichtig ist bei der Ursprungs-Adresse der \. statt einem einfachen .. Es können nämlich die sogenannten regulären Ausdrücke benutzt werden und der Punkt hätte dann eine spezielle Bedeutung. Also muss er maskiert werden, was durch den vorgestellten \ geschieht. Ansonsten ist es doch einfach, oder?

Beispiel 2:
Alt:
  • /rezept/lebkuchen.html
  • /rezept/butterplaetzchen.html
Neu:
  • /weihnachten/backen.html

Bitte fragen Sie jetzt nicht nach den Sinn des Beispiels, aber es passt ja zur Adventszeit. 8-)
Es existieren also bisher zwei Seiten, die nun zu einer Neuen zusammengefasst werden sollen. Auch das ist ohne weiteres möglich. Man leitet einfach die beiden alten Adressen auf eine neue Zielseite um:

RewriteEngine on
RewriteRule ^(rezept/lebkuchen\.html)$ /weihnachten/backen.html [R=301]
RewriteRule ^(rezept/butterplaetzchen\.html)$ /weihnachten/backen.html [R=301]

Wie Sie sehen, muss das RewriteEngine on nur einmal angegeben werden.

Also "einfach" eine Liste aller alten Dateien machen, den passenden neuen Inhalt suchen und für jede alte Seite eine Weiterleitung zur entsprechenden neuen Seite einrichten. Das ist unter Umständen eine menge Arbeit. Aber Ihre Besucher werden es Ihnen danken. Suchmaschinen natürlich auch. 8-)

Hinweis: Der Artikel wurde inspiriert durch eine konkrete Anfrage eines Kunden, der seine bisherige Frontpage-Seite nun auf eforia umstellt. An dieser Stelle schöne Grüße und guten Flug. 8-)


Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 12.12.2007 um 15:29 Uhr. Noch kein Kommentar.

Open Source beendet Entwicklung?

Heute erreichte mich eine Mail mit folgender Frage:
Opensource: heißt das, dass Sie eforia nicht mehr weiter entwickeln und pflegen. Haben Sie ein neues Programm als Ersatz?

Oh ja, genau das bedeutet das. Genauso wie Linux, Apache oder OpenOffice seit Jahren bekanntlich nicht mehr weiterentwickelt werden. 8-)

Im Ernst:
Die Freigabe als OpenSource bedeutet tatsächlich den Wegfall vieler Arbeiten. Den Aufwand aus einer Software ein Produkt zu machen ist nämlich ein vielfaches von dem, die Software zu programmieren. Damit meine ich nicht einmal Dinge wie Dokumentation oder Setup/Installations-Hilfen. Diese benötigen wir nach wie vor. Aber ich brauche keine Verpackung mit EAN-Code mehr, keine Flyer, keine Werbung, kein Affiliate-Programm, keine CDs, keine Pressearbeit, keine Versandabwicklung, keine Aktionen, keine Lizenzverwaltung, keine Vertriebskanäle, keine Messen, keine Banner, usw..

OK, ein wenig Werbung und Pressearbeit wäre zwar ganz nett, ist aber jetzt eher was, worum man sich eben kümmert wenn man Zeit hat. Vorher war es Pflicht und dazu noch eine, in der wir nicht besonders gut sind. Alle Versuche das zu ändern, das muss ich leider zugeben,  sind gescheitert. Es floss viel Zeit und Geld dafür.

Ich fühle mich nun ebenfalls wesentlich freier. eforia kann nun Funktionen bekommen wie ich oder andere Anwender es für richtig halten. Egal ob sich eine Funktion verkaufen lässt oder nicht. Das bedeutet beispielsweise ich kann auch Erweiterungen machen, die nur mit dem Apache-Webserver funktionieren. Bisher ging so etwas kaum, weil wenn eine Funktion irgendwo dokumentiert oder gar damit geworben wird, muss sie eben überall da funktionieren, was als Systemvoraussetzung angegeben ist. In einem Werbetext kann man nicht bei jeder Kleinigkeit anfangen detaillierte Unterscheidungen aufzuführen.
Konkret: Wenn ich nun beispielsweise einen Editor für .htaccess-Dateien einbaue, so muss ich mir keine Sorgen darüber machen, dass jemand das so versteht, als ob eforia dafür sorgt, dass auch auf einem IIS-Webserver diese Dateien benutzt werden können.

OK, vielleicht ist das auch nur ein Problem von mir, dass ich niemanden etwas versprechen will, was hinterher nicht gehalten wird. Ich bin eben kein Werber.

Etwas anderes, was mich entlastet, aber sicher nicht als Vorteil für den Anwender wahrgenommen wird, ist der Wegfall des Supports. Nein, kein völliger Wegfall, aber doch Einschränkungen. Kostenpflichtige Hilfe gibt es nach wie vor. Wer aber kostenlose Hilfe möchte, muss sich ans Forum wenden. So steht das Wissen nicht nur einem, sondern allen zur Verfügung. Auch kann es schon mal sein, dass ich keine Lust habe Fragen zu beantworten, wenn der Fragesteller sich nicht mal die Mühe gibt die Frage vernünftig zu stellen. Oder er hätte mit 2 Minuten Recherche die Lösung längst gefunden.

Oder noch besser finde ich die Leute, die meinen, wenn sie für 70 Euro eine Software gekauft haben, steht ihnen auch zu, dass man ihnen damit die komplette Website baut. Also nicht etwa: "Haben Sie einen Tipp wie ich meine alte Website übernehmen kann?" sondern "Anbei meine Frontpage-Dateien und FTP-Zugangsdaten für meinen Provider xyz. Bitte installieren Sie dort eforia und importieren Sie die alten Daten.". Das schlimmste bei solchen Leuten ist, dass wenn man sich die Zeit nimmt, eforia installiert und ihnen in Stunden beibringt, wie sie die Daten am Besten übernehmen, es immer unschön endet. Es reihen sich Wochen mit 2-3 Support-Mails pro Tag und irgendwann erreicht einen eine Nachricht in der Form "Die Software ist ja total sch**e. Ich will mein Geld zurück. Außerdem verklage ich sie auf Schadensersatz für die bisher aufgewendete Zeit.".

OK, das ist übertrieben. Aber so weit weg von der Realität ist es gar nicht. Mit 13-jähriger Supporterfahrung kann ich aber sagen: Die Leute, die am unverschämtesten Support verlangen, machen garantiert Probleme, wenn sie diesen Support bekommen.
Unverschämt meint dann beispielsweise Jemand, der nichts von HTML versteht, aber für Kunden als Dienstleistung die Erstellung von HTML-Seiten anbietet. Das versucht er dann über den kostenlosen Support abzuwickeln.

Genug geschimpft. Sorry.

Natürlich helfe ich gerne, wenn jemand Probleme mit meinem Baby eforia hat. Ich glaube, nicht mal die oben beschriebene Spezies hat sich da bisher beschweren können. Besonders mag ich, wenn es knifflige Fragestellungen sind, wie man was am geschicktesten Lösen könnte. Klar helfe ich da gerne. Da kann ich ja zeigen was eforia kann. 8-)
Auch kann es ja sein, dass an einem Problem einfach ein Software-Fehler schuld ist. Software hat nun mal Fehler, gerade die Beta-Versionen dürfen das sogar. Ganz fehlerfrei bin selbst ich trotz 25 Jahren Programmiererfahrung nicht. 8-)
Und letztendlich ist der Support auch ein guter Rückkanal für die Probleme und Wünsche der Anwender. Also Support ist wichtig. Support ist eine Chance und nicht nur Last.

Das ist nicht das Problem. Aber das ich unverschämte Leute in Zukunft einfach ignorieren kann, das freut mich dann doch. 8-)
Zu ehrlich? Hey, das ist ein Blog und keine Pressemitteilung. Die Kommentare stehen jedem offen auch anderer Meinung zu sein.


Aber zurück zum Anfang. Opensource bedeutet nicht, dass eforia nicht weiter entwickelt wird. Momentan eher im Gegenteil. Es bedeutet, dass ich mehr Zeit in die Entwicklung investieren kann und mich nicht mehr mit dem "Außenrum" aufhalten muss. Aufgeben würde ich die Entwicklung, wenn es niemand benutzt. Wobei ich im Moment so viele private und firmeninterne Projekte damit laufen habe, dass mich auch das nicht mal stören würde. 8-)

Achso, und eforia ist ja auch mehr als eforia web manager. Darin steckt ja das eforia Framework, die tdblib-Funktionen und auch die tdbengine. Damit machen wir unsere Kundenprojekte. Das ist die Basis der ganzen Firma und ebenfalls OpenSource. Wenn wir das nicht mehr weiterentwicklen, könnten wir zu machen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 01.10.2007 um 17:49 Uhr. Noch kein Kommentar.

.htaccess

Ich erhielt eine Mail eines Anwenders, der fragt, wie schlimm es den wäre, einen Provider zu benutzen, der keine .htaccess-Dateien unterstützt. Die Antwort möchte ich an dieser Stelle geben.

Der Apache-Webserver bietet die Möglichkeit Konfigurationseinstellungen über Dateien mit dem Namen .htaccess vorzunehmen. Wozu ist das gut?
Ein Beispiel: Der Webserver muss wissen, welche Datei ausgeliefert werden soll, wenn keine angegeben wird. Ruft ein Anwender http://www.wasauchimmer.de/ auf, liefert der Server meiste die Datei index.html aus. Welche Datei, ist eben eine Einstellung des Webservers. Die Apache Entwickler sind dabei auf die Idee gekommen, dass es ja durchaus sinnvoll ist, solch eine Einstellung direkt dort zu erlauben, wo sie getroffen werden soll. So entstanden die .htaccess-Dateien. Wie ich finde, eine klasse Idee. Habe ich ein Projekt, bei dem die Startseite eben nicht index.html sondern startseite.html ist, so lege ich eine .htaccess-Datei in genau dem Verzeichnis wo ich es benötige an und definiere dort eben genau das. Das Projekt kann nun von einem Server auf einen anderen umziehen ohne, dass diese Einstellung jedesmal in der Webserver-Konfiguration vorgenommen werden muss. Spitze!

Natürlich ist die Festlegung der Standardseite (DirectoryIndex) nur eine Möglichkeit. Man kann auch den Zugriff beschränken und viel viel mehr. Besonders mächtig ist dabei die Funktion URLs ändern zu können (rewrite).

Nun zurück zum ewm. Welche Rolle spielen .htaccess-Dateien?

Einmal werden direkt .htaccess-Dateien mitgeliefert um Verzeichnisse zu schützen. Dieser Schutz ist enorm wichtig. Ist er nicht vorhanden, kann jeder auf sämtliche Daten des Systems zugreifen. Natürlich kann man die Rechte auch entsprechend manuell setzen. Allerdings ist dies zusätzlicher Aufwand und bei einem Umzug des Systems kann es leicht vergessen werden.

Ansonsten benutzt ewm .htaccess nur noch um ohne Installation der tdbengine auf dem Server auszukommen. Dazu wird intern die URL so umgeschrieben, dass die tdbengine "dazwischengequetscht" wird. Das ist eine der drei Möglichkeiten tdbengine-Anwendungen auf dem Server auszuführen. Weil es ohne Installation auskommt und keine Anpassung der einzelnen Programme erfordert ist das sehr praktisch. Wenn man die tdbengine am Server installiert, braucht man das nicht.

Würde ich trotzdem auf .htaccess Wert legen?

Eindeutig: JA.

Ich habe kein (wichtiges) Projekt ohne .htaccess. Im einfachsten Fall um Aufrufe ohne www. auf die Adresse mit www. umzuleiten. Also wenn z. B. wenn jemand http://eforia.de eingibt, damit er bei http://www.eforia.de landet. Das ist z. B. wichtig, für das Suchmaschinen-Ranking. Ganz einfach gesagt können sonst Links auf beide Varianten eingehen und die Suchmaschine kann nur schwer entscheiden, welches die vom Webmaster gewünschte Variante ist.

Das geht mit:
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST}   !^www\.eforia\.de [NC]
RewriteCond %{HTTP_HOST}   !^$
RewriteRule ^(.*)          http://www.eforia.de/$1 [R=301]

Auf tdbengine.org gibt es eine automatische Sprachauswahl. Wen die index.html abgerufen wird, der Browser aber als Sprache DE überträgt, und das noch vor einem eventuellen EN, wird auf index-de.html umgeleitet. Das sieht so aus:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP:Accept-Language} ^.*de.*$ [NC]
RewriteCond %{HTTP:Accept-Language} !^.*en.*de.*$ [NC]
ReWriteCond %{REQUEST_URI} !^.*index\.html$
RewriteRule ^(index\.html)?$ /index-de.html [L,R=301]

Das sind nur zwei kurze Beispiele, aber ich würde mir die Möglichkeit sowas einzusetzen nicht nehmen lassen. Auch wenn es mein Server ist und ich sowieso machen kann was ich will, finde ich es über .htaccess viel praktischer. Aus meiner Sicht gibt es auch keinen Grund darauf zu verzichten.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 31.07.2007 um 20:10 Uhr. Noch kein Kommentar.
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Hier bloggt Horst Klier mit und über eforia web manager und was dazugehört (HTML, Javascript, Internet, Webdesign, Such- maschinenoptimierung, usw.).

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.12.2018 / 17:38:05
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